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Schulkinder sitzen zu viel. Denn nach dem Sitzmarathon in der Schule müssen Hausaufgaben gemacht werden und häufig ist der nächste Weg vor den Fernseher oder Computer. Alles Dinge, die im Sitzen passieren. Für Grundschulkinder ist das ganz besonders ungesund, denn in ihrem Alter brauchen sie Bewegungserfahrungen, damit sie sich altersgerecht entwickeln können. Unser Gehirn braucht dieses Bewegungsfutter zum Lernen und Die-Welt-Verstehen. Lehrer und Eltern fragen sich, wie man den Bewegungsbedürfnissen von Schulkindern am besten gerecht werden kann. Wir meinen: Dazu braucht es eine bewegungsfördernde Schul- und Kinderzimmereinrichtung! Wir stellen sie vor.

 

Ein bewegter Schultag stärkt Kindern den Rücken

Die Aktion Gesunder Rücken hat sich dem Ziel verschrieben, unsere Lebensumgebungen rückenfreundlicher zu gestalten. Denn Gesundheit entsteht nicht allein dadurch, dass wir uns richtig verhalten, sondern auch dadurch, dass unsere Umgebung uns gesundheitsbewusstes Verhalten einfach macht. Doch welche Produkte ermöglichen das eigentlich? Damit Sie diese Frage leichter beantworten und sich im Produktdschungel besser orientieren können, haben wir das AGR-Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ entwickelt, ein Qualitätsmerkmal für Rückenfreundlichkeit.

Kindern fällt es schwer, längere Zeit still zu sitzen und sich auf eine Sache zu konzentrieren. Eine halbe Schulstunde lang gelingt das den meisten noch ganz gut, doch dann siegt der natürliche Bewegungsdrang. Auf dem Stuhl herumrutschen, mit den Sitznachbarn reden, nicht mehr zuhören können oder gar aufstehen und herumrennen – Lehrer kennen das. Sie wissen, dass Kinder vor allem in den unteren Klassen der Grundschule durch langes Stillsitzen überfordert sind.

Das ist aber gar nichts Auffälliges, sondern entspricht vollkommen der menschlichen Natur. Unsere Körper sind nicht dafür gemacht, längere Zeit in ein und derselben Haltung zu verharren. Kinder spüren das noch deutlicher als wir Erwachsenen. Wir sind gefordert, das Lernen für Kinder möglichst altersgerecht und körperfreundlich zu gestalten. Kindgerechte Sitzmöbel sind ein wichtiger Baustein dafür.

Schul- und Kindermöbel, die das Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ der Aktion Gesunder Rücken (AGR) tragen, bieten Kindern ausreichend Bewegungsmöglichkeiten während der Schul-und Lernzeiten. Sie verbinden rückengerechtes Design und bewegungsfreundliche Ausstattung mit allem, was Kindersitzmöbel sonst noch brauchen: Sie sind stabil, funktional, sicher und pflegeleicht.

 Bewegungsfördernde und rückenfreundliche Sitzmöbel für Kinder

In dem Bereich ergonomische Stühle und Schreibtische für Kinder und Jugendliche gibt es viele Möglichkeiten dem Kind ein rückenfreundliches Arbeiten zu ermöglichen. Im Weiteren werden verschiedene Philosophien und Konzepte, die in diesem Bereich mit dem AGR-Gütesiegel zertifiziert sind, genauer vorgestellt. Zusätzliche Informationen finden Sie hier auf der Interntseite der AGR.

 

Kufen sorgen für mehr Schwung

Die von der AGR zertifizierten Kinderstühle bringen mithilfe von Kufen schaukelnd Bewegung in den Tag. Ein zusätzliches Dämpfungssystem federt Stoßbelastungen ab und ermöglicht auch seitliche Bewegungen beim Sitzen, wodurch die Wirbelsäule entlastet wird. Der Vorteil dieser Stühle ist, dass sie mitwachsen und sich somit an verschieden Körpergrößen anpassen.

Dreidimensionale Bewegungen

Schreibtischstühle sollten zum Bewegen in alle Richtungen anregen. Mit einer dreidimensionalen Wippmechanik lässt sich die Sitzfläche zu allen Seiten neigen und ermöglicht dem Kind so eine optimale Bewegungsfreiheit.

Neben klassischen Schreibtischstühlen sind auch Hocker zertifiziert. Die Hocker waren ursprünglich als ergänzende Sitzgelegenheit gedacht, sind aber inzwischen zum festen Bestandteil von kindgerechter Ausstattung geworden. Sie animieren durch einen nach außen gewölbten Standfuß zu ständigen Haltungswechseln. Das entlastet Wirbelsäule und Gelenke – übrigens auch die von Erzieherinnen und Erziehern im Kindertagesstätten und Kindergärten.

Drehstuhl mit vielen Verstellmöglichkeiten

Drehstühle sollten vor allem mitwachsend und über eine stoßgedämpfte Sitzfläche verfügen. Zudem ist eine Sitzhöhen, -tiefen und Rückenlehnenverstellung immens wichtig, um den Stuhl exakt an die Bedürfnisse des Kindes anzupassen. Eine pendelnd gelagerte Rückenlehne sorgt für regelmäßige Bewegungsanreize.

Swopper

Bei diesem Aktiv-Stuhl ist das bewegte Sitzen der zentrale Gedanke. Der Aktivstuhl schwingt dank einer Spezialfeder mühelos in alle Richtungen, sogar vertikal. Dieses Konzept animiert das Kind zum ständigen Wechsel der Sitzposition und der Kinderrücken wird dank einer verbesserten Haltung permanent trainiert. Durch die Bewegung werden die Bandscheiben mit Nährflüssigkeit versorgt. Die gewölbte Form des Sitzes sorgt für eine optimale Durchblutung von Rumpf und Beinen.

 

Tisch und Stuhl müssen zusammen passen

Nicht nur der Stuhl, auch der Schreibtisch sollte auf die ergonomischen Bedürfnisse von Kindern angepasst sein. Entscheidend ist vor allem, dass sich der Tisch optimal einstellen lässt und dass Tisch und Stuhl eine Einheit bilden.

Der Tisch sollte sich in der Höhe verstellen lassen und die Tischplatte unterschiedliche Neigungswinkel ermöglichen. So kann er auf verschiedene Arbeiten angepasst werden: Beim Zeichnen ist eine geneigte Fläche günstig und Kneten lässt sich am besten im Stehen. Der Tisch sollte außerdem mit dem Kind mitwachsen, damit es noch rückenschonend arbeiten kann, nachdem es 30 Zentimeter oder mehr gewachsen ist.

Die Kombination aus dem passenden Stuhl und Tisch ergeben einen rückengerechten Schul-/Arbeitsplatz.

Zusätzliche Informationen finden Sie unter: www.agr-ev.de/kinder-schreibmoebel

 

Bewegte Pausen und aktive Freizeit

Während der Schulzeit befriedigen aktive Pausen mit dynamischen Spielen den kindlichen Bewegungsdrang und begünstigen eine gesunde Entwicklung. Ebenso wichtig wie ein rückenfreundliches Umfeld ist aber, im Alltag aktiv zu sein. Bringen Sie Ihr Kind am besten zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule. Dann hat es schon vor der Schule einen gesunden Start in den Tag. Motivieren Sie es außerdem, eine Sportart auszuüben. So bleibt der Rücken gesund und schmerzfrei.

 

Kurz & bündig

Bereits Kinder und Jugendliche klagen heutzutage über Rückenschmerzen. Die Ursachen für diese Entwicklung sind neben mangelnder Bewegung auch ungeeignete Kindermöbel. Arbeitsplätze, die bewegtes Sitzen fördern, die Kinder zu ständigen Haltungswechseln anregen und sich individuell einstellen lassen, unterstützen dagegen die gesunde Entwicklung der kindlichen Wirbelsäule. Zahlreiche Kinderstühle und Schreibtische haben mit ihren ergonomischen Eigenschaften die Experten der AGR überzeugt und tragen das Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“.

 

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